Schlösserknacken und Hacken
Diese Seite behandelt eine der Sonderregeln.
Es gibt eine Fertigkeit für Schlösserknacken, doch was genau bringt diese, vor allem in Kombination mit den verschiedenen Werkzeugen zum Schlösserknacken?
Die Arten von Schlössern:
Es gibt im Ödland zahlreiche verschlossene Türen und Aufbewahrungsorte, die entweder mit rein mechanischen Schlössern verschlossen sind oder mit elektronischen Methoden gesichert sind. Mechanische Schlösser kennt man natürlich: Man führt einen Schlüssel in das Schlüsselloch ein, der so geformt ist, dass er die Pins im Schloss so zur Seite schiebt, dass sich das Schloss drehen lässt. Das ist das übliche Schloss-Prinzip, das man von Türschlössern und auch Vorhängeschlössern kennt.
Elektronische Schlösser jedoch haben kein Schlüsselloch im klassischen Sinne. Sie haben ein Computerinterface oder einen Leser für sogenannte Schlüsselkarten. Während ein elektronisches Schloss ebenfalls mit Bolzen und/oder anderen mechanischen Vorrichtungen blockiert ist, ist die Art und Weise, wie diese entsperrt werden, durch elektronische Vorrichtungen freigeschaltet.
Das knacken dieser Schlösser:
Es gibt drei Arten von Schlössern. Manche Türen sind aber auch mit einer Kombination von zwei oder drei dieser Arten gesichert. Man braucht zum Beispiel einen Code den man an einem Computerterminal angibt, man braucht einen physikalischen Schlüssel und eine elektronische Schlüsselkarte.
Aber fangen wir nun mit den mechanischen Schlössern an:
Um diese zu öffnen, benötigt man Werkzeuge, die man im Allgemeinen Dietriche nennt. Ein Dietrich-Set enthält mehrere kleine Werkzeuge, die so geformt sind, dass man die Pins im Schloss damit an die korrekte Stelle versetzen kann. In der Ausrüstungsliste Diebstahl-Werkzeuge sind zwei Sets an Dietrichen beschrieben sowie die einfache Haarnadel. Bei der Haarnadel muss immer, bei jedem Versuch ein mechanisches Schloss zu überwinden, eine Probe auf Glück bestanden werden. Wird diese Probe verpatzt, sollte die Haarnadel abbrechen. Wird sie kritisch verpatzt, sollte sie so abbrechen, dass die Überreste der Haarnadel sich nicht mehr aus dem Schloss entfernen lassen und das Schloss auf ewig zu bleibt und man andere Methoden benötigt um an die andere Seite der Türe zu kommen. Das bedeutet, man legt wenn man ein Türschloss mit einer Haarnadel öffnen will, zuerst die Glücksprobe ab. War diese erfolgreich oder sogar glücklich bestanden, wird die Probe auf die Fertigkeit Schlösserknacken abgelegt. Bei einer glücklich bestandenen Glücksprobe, kann man gerne einiges an Bonus auf die Fertigkeitsprobe geben. Die Dietrich-Sets sind jedoch speziell für diese Arbeiten gedacht. Sie haben keinen Zwang zu einer Glücksprobe ob sie brechen.
Schlösser können verschiedener Qualitäten sein. Es gibt hochgradig komplexe Schlösser, die gegen Schlösserknacken besonders gesichert sind. Es gibt verrostete, alte Schlösser die vielleicht schon aufgehen wenn man sie einmal scharf anniest. Es bleibt dem Meister überlassen, ob eine Tür oder ein Behälter mit einem komplexen Schloss gesichert ist oder mit einem leicht zu öffnenden, wenn er Boni oder Mali auf die Probe auf Schlösserknacken verteilt. Gründe, eine Probe zu erleichtern, wären zum Beispiel starke Handlungsfreiheit, weil man das Schloss nicht verdeckt öffnen muss oder natürlich auch, dass die Qualität des Schlosses eine geringe ist. Natürlich sollte es auch einen Unterschied machen, ob man die Haarnadel benutzt, das kleinere Dietrich-Set mit weniger Auswahl an Werkzeug oder das größere Dietrich-Set mit allen Werkzeugen.
Nun zu den elektronischen Schlössern:
Es gibt zwei Arten von elektronischen Schlössern, die, die direkt von einem Computer gesteuert werden und die etwas primitiveren, die eine Schlüsselkarte benötigen.
Dementsprechend gibt es zwei Arten von Werkzeugen, um an diesen Schlössern ohne den Code/die Schlüsselkarte/das Passwort vorbei zu kommen.
Elektronische Dietriche sind Geräte, die zwar komplex in der Bedienung sind, aber einen relativ einfachen Zweck erfüllen: sie täuschen einer Schließanlage vor, dass die Schlüsselkarte steckt und ein etwaiger, zusätzlicher Code auch eingegeben wurde. Sie sind so geformt, dass sie ein Ende haben, dass in den Steckplatz für die Schlosskarte geschoben wird, während das andere Ende verschiedene Elektronik in einem Gehäuse hat und mehrere Knöpfe daran, vielleicht auch ein paar Statusleuchten oder komplexere Anzeigen, je nach Modell. Da elektronische Dietriche kleine Computer sind, wird bei ihnen nicht auf die Fertigkeit Schlösserknacken geprobt, sondern auf Computerkenntnisse. Ohne ein solches, teures Gerät kann man das knacken eines solchen Schlosses komplett vergessen und schon mal die Schlüsselkarte suchen.
Wird die Tür oder der Behälter von einem Computer gesteuert, der Benutzername, Passwort und vielleicht noch mehr Sicherheitsfragen hat, muss man diese entweder beantworten können oder diese umgehen. Hacker sprechen hierbei vom sogenannten Tunneln. In der Ausrüstungsliste für Diebstahl-Werkzeug sind drei verschiedene Computerviren, die das Tunneln unterstützen beschrieben. Wichtig hierbei ist, dass die besseren Viren (Influenza und Ebola) auch höhere Kenntnisse vom Anwender benötigen. Dies sollte sich bei den Boni und Mali ebenso widerspiegeln wie die Unterstützung durch ein solches Hilfsprogramm selbst.